Antragsverfahren zur Teilnahme an den Agrarumweltmaßnahmen ab 2016 eröffnet

23.06.2015

Für landwirtschaftliche Betriebe und Winzerbetriebe aus Rheinland-Pfalz besteht die Möglichkeit, bis zum 17. Juli 2015 Förderanträge für die Teilnahme an den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen im Rahmen des Programms „Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft“ (EULLa) bei der zuständigen Kreisverwaltung zu stellen. Sowohl Neueinsteiger als auch Programmteilnehmer mit auslaufenden Verträgen können neue Fünf-Jahresverpflichtungen für die unten stehenden Maßnahmen beantragen. Informationen über Einzelheiten zu den Programmteilen sind auf den Internetseiten www.eler-paul.rlp.de und www.pflanzenbau.rlp.de eingestellt. Die Kreisverwaltungen halten die Antragsformulare vor und erteilen Auskünfte zum Antragsverfahren. Fachliche Fragestellungen können mit den Beratern und Beraterinnen der Dienstleistungszentren für den ländlichen Raum oder den Fachberatern/innen für Naturschutz erörtert werden.

Anträge für die folgenden Programmteile liegen vor:

  • Ökologische Wirtschaftsweise
  • Umweltschonende Steil- und Steilstlagenbewirtschaftung
  • Anlage von Saum- und Bandstrukturen
  • Alternative Pflanzenschutzverfahren
  • Umwandlung von Acker in Grünland
  • Anlage von Gewässerrandstreifen
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter
  • Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland
  • Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau
  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau
  • Vertragsnaturschutz Grünland
  • Vertragsnaturschutz Kennarten
  • Vertragsnaturschutz Acker
  • Vertragsnaturschutz Weinberg
  • Vertragsnaturschutz Streuobst

Sollten die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel überzeichnet werden, sind die Verfahrensregeln der Projektauswahlkriterien zu EULLa anzuwenden. Sollten die für die „Vielfältigen Kulturen“ vorgesehenen Haushaltsmittel in Höhe von einer Million Euro überschritten werden, werden die Unternehmen anhand einer Prioritätenliste ausgewählt. Im Falle des Programmteils Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau wurden im vergangenen Jahr für rund 40.000 Hektar Anträge gestellt. Für weitere Neuzugänge in diesem Programmteil sind 100.000 Euro vorgesehen.

Besonders für den Gewässerschutz werden die Programmteile „Anlage von Gewässerrandstreifen“ und „Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter“ angeboten. Die Zwischenfrüchte oder Untersaaten sind auf mindestens fünf Prozent der Ackerflächen anzubauen und über Winter beizubehalten. Damit soll dem Verlust von Nährstoffen entgegengewirkt und der Boden vor Erosion geschützt werden. Die Anlage von Saum- und Bandstrukturen stellt eine wichtige Maßnahme für die Erhaltung und Verbesserung der Biodiversität dar, insbesondere für Bienen, Insekten und Niederwild.

Die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sind Teil des neuen rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung (EULLE).

Antragsunterlagen sind beim Referat Landwirtschaft der Kreisverwaltung Alzey –Worms erhältlich und können per E-Mail unter Landwirtschaft@kreis-alzey-worms.de oder telefonisch unter der Nummer (06731) 408-6411 und (06731) 408-6421 angefordert werden.

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