Wichtige Weichen für gigabitfähigen Anschluss der Gewerbe- und Industriegebiete gestellt

14.02.2020

Landkreis Alzey-Worms: Kreisausschuss vergibt Planungs- und Beratungsleistungen

Um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, bedarf es einer adäquaten Netzinfrastruktur für Unternehmen mit zukunfts- und hochleistungsfähiger Bandbreite – darin sind sich die politischen Gremien im Landkreis Alzey-Worms einig. Mit dem „Sonderaufruf Gewerbe- und Industriegebiete“ stellt der Bund nun bundesweit weitere 350 Millionen Euro Fördermittel für den gigabitfähigen Netzausbau unterversorgter Gewerbe- und Industriegebiete zur Verfügung.   

Fundament einer Beteiligung der Kommunen im Landkreis Alzey-Worms am Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll eine datenbasierte Bedarfsanalyse aller Unternehmen mit Firmensitz in Gewerbe- oder Industriegebieten sein. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz im Dezember 2019 die Beteiligung an Planungs- und Beratungskosten in Höhe von 80 Prozent zugesagt hat, beauftragte nun der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung die Firma MICUS Strategieberatung GmbH damit, entsprechende Leistungen vorzunehmen. Ein bereits im Frühjahr 2016 durchgeführtes Markterkundungsverfahren ergab, dass 95 Unternehmen zum damaligen Zeitpunkt als unterversorgt galten. Die nun geplante Fortschreibung des Markterkundungsverfahrens soll anhand aktueller Werte und auf Basis der neugefassten Förderrichtlinie des Bundes Aufschluss über den derzeitigen Versorgungsgrad im Landkreis geben. „Wenn mindestens drei Unternehmen eines Gewerbegebietes die Förderkriterien erfüllen, ist der Breitbandausbau bezogen auf das gesamte Gebiet förderfähig“, weiß Landrat Heiko Sippel. Im Zuge des Markterkundungsverfahrens werden zudem kurz- oder mittelfristig geplante eigenwirtschaftliche Ausbaumaßnahmen der Telekommunikationsunternehmen registriert. Die daraus erhobenen Daten fließen in die Netzdetailplanung des Landes ein und liefern somit Erkenntnisse über die künftigen Versorgungsstrukturen.  Mit der Auftragsvergabe an das Beratungsunternehmen stellt der Landkreis somit wichtige Weichen für den gigabitfähigen Anschluss der Gewerbe- und Industriegebiete.   

Der „Sonderaufruf Gewerbe- und Industriegebiet“ ist Bestandteil des Bundesförderprogramms „Breitband“, über welches zuzüglich der zugesagten Landesmittel der flächendeckende Breitbandausbau aller unterversorgten privaten Haushalte und Schulen im Landkreis realisiert werden soll. Nach Verzögerungen starte nun die Umsetzung der Ausbauplanungen am 28. Februar im Landkreis, freute sich der Kreischef.

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