Grenzen sind ein elementarer Bestandteil frühkindlicher Entwicklung. Gleichzeitig bergen sie im pädagogischen Alltag die Gefahr, in adultistische Muster zu rutschen: Erwachsene treffen Entscheidungen über Kinder hinweg, interpretieren Verhalten aus Erwachsenensicht oder setzen Grenzen eher aus Macht denn aus Beziehung.
Diese Fortbildung unterstützt Fachkräfte darin, Grenzen zu setzen, ohne die Bedürfnisse, Autonomie und Integrität von Kindern zu verletzen. Gemeinsam reflektieren wir:
- wie Grenzen auf sichere, klare und gleichzeitig respektvolle Weise gesetzt werden
- wie Kinder Signale senden, dass ihre Grenze erreicht ist
- was adultismussensible Pädagogik bedeutet
- wie man in herausfordernden Situationen empathisch und souverän bleibt
- wie man sprachlich Grenzen setzt, ohne zu beschämen oder zu drohen
Ziele:
- Gewinn sicherer Handlungskompetenz
- Stärkung der Beziehungsqualität
- Vermeidung adultistischer Muster
- Professionelle Begleitung kindlicher Autonomie- und Emotionsentwicklung

Hierbei handelt es sich um die geplanten Kurszeiten und -orte. Zeitliche oder räumliche Verlegungen können vorkommen.
| Tag | Datum | Zeit | Raum | Straße | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
| Dienstag | 19.01.2027 | 08:00 - 16:00 Uhr | Ensheim, Dorfgemeinschaftshaus, Mehrzweckraum |