Heimatjahrbuch 2021: Feuerwehren im Mittelpunkt

17.11.2020

Künstler Bernd Koblitschek im Porträt

Die Feuerwehren im Landkreis Alzey-Worms stehen im Mittelunkt der gerade erschienenen neuen Ausgabe des Heimatjahrbuchs 2021. „Im Jahr 1799 entstand in Alzey aufgrund der napoleonischen Neuordnungen im Staatswesen die erste Feuerwehr im heutigen Sinne. Interessante Heimatjahrbuch-Artikel zum Schwerpunktthema und das beliebte Kalendarium begleiten die weitere Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis bis in die Gegenwart“, berichtet der Leiter des Redaktionsausschusses, Volker Gallé.

Darüber hinaus bietet der 56. Jahrgang des heimatgeschichtlichen Werkes mit einem vielfältigen Themenspektrum wieder ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heimatjahrbuchs für das Engagement, Volker Gallé als Kopf des Redaktionsteams für die Umsetzung kreativer Ideen sowie der Sparkasse Worms-Alzey-Ried für die großzügige finanzielle Unterstützung“, dankt Landrat Heiko Sippel den Verantwortlichen und wünscht gute Unterhaltung beim Lesen des Heimatjahrbuchs.

Mit einer Spende in Höhe von 6.150 Euro fördert die Sparkasse auch diesmal wieder die Herausgabe des Bandes, der in einer Auflagenhöhe von 3.200 Exemplaren erschienen ist. In der Rubrik „Region aktuell“ startet eine Serie über Kleinkunstbühnen im Landkreis mit der „Kleinen Kunstbühne“ in Saulheim und dem Schornsheimer Theater StreuLicht. Im Geschichtsteil reicht die Zeitspanne von Ausgrabungen jungsteinzeitlicher Langhausgrundrisse in Monsheim bis zur Entwicklung der Kindergärten und der Kindertagesstätte in Erbes-Büdesheim. Kulturthemen sind rheinromantische Gemälde in einer Armsheimer Kegelbahn und eine Alzeyer Abizeitung aus dem Jahr 1948 mit jazzigen Anklängen.

Für das Titelbild stellte der im Portrait vorgestellte Künstler Bernd Koblitschek aus Wörrstadt ein rheinhessisches Motiv zur Verfügung. In der Rubrik „Natur und Umwelt“ geht es um Orchideen und Wildbienen. Im Sport präsentiert sich der vor 75 Jahren gegründete Sportverein Schwarz-Weiß Mauchenheim. Telegrafie und Telefon bis zum Ersten Weltkrieg stehen im Mittelpunkt der Postgeschichte. 

Schülerbeiträge beschäftigen sich mit den Erfahrungen in der Coronakrise. Rheinlandutopien in der Weimarer Republik sind Thema in der Literaturgeschichte. Und das ist nur ein Ausschnitt aus der Themenvielfalt, die Geschmack machen soll. Das Heimatjahrbuch ist zum Preis von sieben Euro ab 26. November im Buchhandel erhältlich und kann darüber hinaus in verschiedenen örtlichen Verkaufsstellen erworben werden.

Für die nächste Ausgabe des Heimatjahrbuchs, das im November 2021 erscheinen wird, hat die Redaktion das Schwerpunktthema „Kriegsspuren“ ausgewählt. Da geht es zum einen um materielle Spuren wie Überreste aus Kriegszeiten an Gebäuden und im Feld oder um durch Krieg zerstörte und deshalb verschwundene Bauten, aber auch um seelische Spuren wie familiäre Erinnerungen von Gewalt und Vertreibung und deren persönliche Deutungen. Wer mit einem Beitrag zum Gelingen des Heimatjahrbuchs 2022 beitragen möchte, sollte sich bis Mitte Februar 2021 beim Leiter der Redaktionskonferenz, Volker Gallé, unter der E-Mail-Adresse galle.volker@t-online.de melden. Redaktionsschluss ist am 30. Juni 2021. „Ein besonderer Dank geht in diesem Jahr an Michael Zuber, den Leiter der Kreisvolkshochschule, der in den Ruhestand gewechselt ist. Er hat das Heimatjahrbuch über Jahre begleitet und auch darin publiziert“, betont Volker Gallé.

Für das Titelbild des Heimatjahrbuchs 2021 hat der Künstler Bernd Koblitschek  ein rheinhessisches Motiv zur Verfügung gestellt.
Für das Titelbild des Heimatjahrbuchs 2021 hat der Künstler Bernd Koblitschek ein rheinhessisches Motiv zur Verfügung gestellt.

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