Wärmebrücken erhöhen die Energieverluste und fördern die Schimmelbildung

25.07.2018

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Feuchte Stellen treten auf der Innenseite von Außenwänden meistens dort auf, wo es die Konstruktion des Hauses der Wärme im Winter besonders leicht macht, nach außen zu dringen. Das ist zum Beispiel an schlecht gedämmten Fensterstürzen der Fall oder dort, wo zwei Außenwände an der Hausecke aneinander stoßen. Ebenfalls problematisch sind Decken, die aus konstruktiven Gründen, z. B. bei Balkonen die Außenwand durchstoßen. Die innere Oberflächentemperatur ist in den genannten Bereichen deutlich niedriger als im sonstigen "normalen" Wandbereich. Dort kann es in Verbindung mit falschem Heizen und Lüften zu einer kritischen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in diesen Bereichen kommen. Ist dies über einen längeren Zeitraum der Fall, führt dies zu einem stark erhöhten Risiko für Schimmel und Bauschäden.

Deshalb sollte man beim Neubau konstruktive Wärmebrücken durch sorgfältige Planung vermeiden; aber auch bei bestehenden Häusern lässt sich die Wirkung der Wärmebrücken durch nachträgliche Maßnahmen verringern. Ausführliche Informationen über die Vermeidung von Wärmebrücken sowie zu allen anderen Fragen des Energiesparens erhält man nach telefonischer Voranmeldung bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

Der Energieberater hat am Montag, den 20.08.2018 von 12:30–17:00 Uhr Sprechstunde in der Kreisverwaltung in Alzey, Ernst-Ludwig-Straße 36. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: (06731) 408-0.

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