Planungsgemeinschaft erstellt Mobilitätskonzept

27.06.2018

Verkehrswege in Rheinhessen optimieren / Grundsatzbeschluss

Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Rheinhessen in enger Abstimmung und in Zusammenarbeit mit der Planungsgemeinschaft Rhein-Main ist gemeinsames Ziel von Landrat Ernst Walter Görisch (Alzey-Worms), Landrätin Dorothea Schäfer (Mainz-Bingen), dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und von Michael Kissel, Oberbürgermeister von Worms. „Rheinhessen ist in vielfältiger Hinsicht eine boomende Region mit einem Zuwachs bei der Einwohnerzahl von rund zehn Prozent in den letzten zehn Jahren. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse steigt permanent. Aufgrund der gesellschaftspolitischen Verhältnisse wird sich dieser Trend weiter fortsetzen“, betonen Görisch, Schäfer, Ebling und Kissel unisono in einer gemeinsamen Erklärung. Die Folgen der starken wirtschaftlichen Entwicklung seien eine hohe Belastung aller Straßen und eine starke Zunahme des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs. Gleiches gelte für die länderverbindenden Brücken über den Rhein. Zu Recht erwarteten die Menschen Aussagen zum Ausbau der kompletten Verkehrsinfrastruktur und ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept. Dieses soll jetzt erstellt werden. „Wichtig ist es, dass hierbei die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre, die Initiativen und Maßnahmen der verschiedenen politischen Ebenen und auch die aktuelle Thematik wie Radschnellwege einfließen“, so Landrätin Schäfer. Das Mobilitätskonzept werde in Zusammenarbeit mit der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe als Träger der Raumordnungsplanung erstellt. Es soll Fragen der Erreichbarkeit, der Gestaltung von Mobilitätsinfrastruktur, der Mobilitätsvielfalt, des Klimaschutzes und des kooperativen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer klären und in einen konkreten Projekt- und Maßnahmenplan überführen. Bessere Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel, Aufwertung und optimierte Einbindung des Fuß- und Radverkehrs in das Gesamtverkehrssystem, Entlastung der Stadtzentren vom Kfz-Verkehr, Weiterentwicklung und Ausbau des ÖPNV, Schaffung von barrierefreien Umstiegsmöglichkeiten sowie Konzepte und Infrastrukturausbau des innerstädtischen, regionalen und elektrischen Radverkehrs seien zukunftsweisende Handlungsfelder. Einstimmig hat die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Reinhessen-Nahe im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung den Grundsatzbeschluss zur Aufstellung eines nachhaltigen Verkehrskonzeptes für die Teilregion Rheinhessen beschlossen und die Geschäftsstelle der Planungsgemeinschaft mit der Koordination, Verwaltung und Geschäftsführung des Konzeptes beauftragt. Für die Projektbegleitung soll zeitnah eine Lenkungsgruppe einberufen und tätig werden, welche sich insbesondere aus Vertretern der beteiligten Gebietskörperschaften, der Landesplanungsbehörde und der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe zusammensetzt. Diese wird Aufgaben der Steuerung, der Koordinierung der Beschlüsse im noch zu gründenden Mobilitätsbeirat, die Vorbereitung von Regionalkonferenzen und die Abstimmung mit beteiligten Stellen übernehmen. Die Lenkungsgruppe soll als erstes die Installation des regionalen Mobilitätsbeirates vorbereiten und eventuell bei einer dafür vorgesehenen Regionalkonferenz öffentlich berufen. Darüber hinaus soll die Lenkungsgruppe sich mit der Vorbereitung von Arbeitsaufträgen und deren Beschlussvorlagen beschäftigen. Die Geschäftsstelle wird die Projektkoordination und -verwaltung sowie die Unterstützung bei der Moderation übernehmen. Im Mobilitätsbeirat sollen kommunale Vertreter, Behörden, Interessensgruppen und -verbände sowie Fachexperten vertreten sein. Das Gremium wird für die Transformation von Wissen sowohl nach innen als auch nach außen zuständig sein. Beschlüsse, Empfehlungen oder Maßnahmen sollen hier verabschiedet werden, noch bevor sie die jeweiligen kommunalen Gremien passiert haben.              

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