Frühe Hilfen: Ausstellung informiert über Angebote im Landkreis Alzey-Worms

29.08.2017

Angebote bekannter machen

Um die vielfältigen Angebote im Bereich der „Frühen Hilfen“ im Landkreis Alzey-Worms bekannter zu machen und ratsuchende Eltern vor Ort zu erreichen, macht die Wanderausstellung „Frühe Hilfen helfen“ noch bis 8. September 2017 Station im Foyer der Kreisverwaltung Alzey-Worms. Informationstafeln, die vom Amt für Kinder und Jugend der Stadtverwaltung Bad Kreuznach entwickelt wurden, informieren anhand von Beispielen über Möglichkeiten der Unterstützung für junge Familien. „Die Ausstellung transportiert Informationen über Frühe Hilfen dorthin, wo sie benötigt werden. Wichtig ist es, die Familien zu erreichen, die mit ihrer Situation stark gefordert sind und Hilfe benötigen“, betont Landrat Ernst Walter Görisch.“ Frühe Hilfen sind einfach zugängliche Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Sie ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu unterschiedlichen Angeboten, sind kostenfrei und freiwillig. „Mit der Geburt eines Kindes treten Familien in eine neue Lebensphase ein. Neben Freude und Zuversicht machen sich bei Eltern oft auch Ängste und Unsicherheit breit. Zahlreiche Angebote im Landkreis Alzey-Worms bieten Unterstützung  vor Ort“,  betont Sabine Strohmenger, Koordinatorin des Netzwerks Kinderschutz. Die Angebote der  Frühe Hilfen tragen zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei. Sie sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Das Konzept der Frühen Hilfen umfasst vielfältige aufeinander abgestimmte Angebote und Leistungen aus dem Gesundheitsbereich und der Jugendhilfe. Im Landkreis Alzey-Worms werden Frühe Hilfen insbesondere durch die Familienbegleitung durch Hebammen und Kinderkrankenschwestern, durch die Schwangerenberatung und durch das Familien-Patenschaftsprojekt „Pro Eltern“ repräsentiert. Die Familienbegleitung bietet Anleitung zur Ernährung und Pflege eines Säuglings und Unterstützung bei Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind. Auch wenn es um die Gesundheitsvorsorge von Mutter und Kind geht, helfen Hebammen und Kinderkrankenschwestern bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres. Im Rahmen des Familienpatenprojektes, das in diesen Tagen fünfjähriges Jubiläum feiert, bieten ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten Unterstützung im Alltag als Hilfe zur Selbsthilfe. Sie betreuen Kleinkinder, helfen bei der Haushaltsorganisation oder begleiten die Betroffenen bei Behördengängen. „Wir unterstützen eine Vielzahl von Familien bei der Organisation des Alltags. Dabei haben wir mehr Anfragens seitens betroffener Familien als wir mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bewältigen können“, berichtet die Koordinatorin des Familien-Patenprojektes, Edith Trossen-Pflug. Unter der Rufnummer (0153) 6795196  bittet sie weitere am Projekt Interessierte - z.B. Neu-Ruheständler - sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Ein interdisziplinäres Fachteam bereitet die Familienpaten vor Aufnahme ihrer „Patenschaft“ in einer Basisschulung gut auf die Aufgabe vor. Um die Angebote der Frühen Hilfen über die Ausstellung hinaus stärker in die Öffentlichkeit zu transportieren, wird die Koordinierungsstelle Kinderschutz/Frühe Hilfen  in Zusammenarbeit mit den Akteuren im Netzwerk sowie öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungsunternehmen mit Unterstützung des Nationalen Zentrums Frühen Hilfen ein kommunal passendes Paket zur Bewerbung von Frühen Hilfen zur Unterstützung von ratsuchenden Eltern im Landkreis zusammenstellen und umsetzen.

Infokasten: Im Rahmen der Ausstellungen, die bis 8. September 2017 im Foyer der Kreisverwaltung Alzey-Worms Station macht, stehen   Mitarbeiterinnen des Familienpatenprojektes und des Projektes „Frühe Hilfen“ im Foyer der Kreisverwaltung für Gespräche zur Verfügung. Die Konzeption der Ausstellung wurde gefördert durch die Bundesinitiative der Frühen Hilfen.  

   Die Ausstellung "Frühe Hilfen helfen" eröffnete Landrat Ernst Walter Görisch (3.v.r.) Im Beisein von Werner Geißel (FWG), MdL Heiko Sippel, Edith Trossen-Pflug, Melanie Sterz (Kreisverwaltung), MdL Kathrin Anklam-Trapp und VG-Bürgermister Steffen Unger (v.r.).  zoom

Die Ausstellung "Frühe Hilfen helfen" eröffnete Landrat Ernst Walter Görisch (3.v.r.) Im Beisein von Werner Geißel (FWG), MdL Heiko Sippel, Edith Trossen-Pflug, Melanie Sterz (Kreisverwaltung), MdL Kathrin Anklam-Trapp und VG-Bürgermister Steffen Unger (v.r.).

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