„Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“

23.08.2017

Kreis erhält Förderung des Bundes zur Schaffung weiterer Angebote

Kinder, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht werden, an diese heranzuführen und in das frühpädagogische Bildungssystem zu integrieren, ist Ziel des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“, des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. In Kooperation mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hat sich das Jugendamt jetzt erfolgreich für eine Projektteilnahme beworben. „Kinder, die in Familien in prekären Lebenslagen groß werden, begegnen besonderen Zugangshürden bei der Teilnahme an früher Bildung. Dies betrifft unter anderem Kinder mit Fluchterfahrungen. Dabei ist insbesondere der Besuch einer Kindertagesstätte ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der sprachlichen Kompetenz der Kinder und zur gesellschaftlichen Integration der Familien“, betont Landrat Ernst Walter Görisch. Seit Oktober 2016 bietet das DRK als Projektträger eine mobile Mutter-Kind-Spielgruppe („Kids and Care mobil“) im Landkreis Alzey-Worms an. Das Bundesprojekt „Kita-Einstieg“ knüpft nahtlos daran an. Unter anderem werden Spieleinheiten ausgebaut und durch gezielte Beratung der Eltern zum Betreuungsangebot, aber auch durch weitere Familienangebote ergänzt. „Schnupperbesuche“ werden in den Kitas vereinbart und durch Fachkräfte begleitet. Auch danach stehen die Fachkräfte den Kitas und Eltern als externe Vermittler zur Verfügung. Darüber hinaus sollen Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten werden, um sprach- und kulturvermittelnde Kompetenz von Fachkräften, aber auch von Ehrenamtlichen – auch mit Migrationshintergrund – auszubauen. Das Projekt läuft von   August 2017 bis Dezember 2020. Das Gesamt-Finanzvolumen für diesen Zeitraum liegt bei rund 590 000 Euro. Der Anteil des Landkreises beträgt 60 000 Euro (knapp zehn Prozent). 90 Prozent der Kosten, rund 530 000 Euro, trägt der Bund. „Mit der Realisierung des Projektes kommt das Jugendamt seiner gesetzlich vorgegebenen Beratungsverpflichtung für eine aktuell noch schwer erreichbare Zielgruppe nach“, so Jugendamtsleiter Arno Herz.   

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