Neue „Hiwweltour“ soll 2017 kommen

06.12.2016

Zweckverband „Erholungsgebiet Rheinhessische Schweiz“ blickt zurück und voraus

Der Zweckverband „Erholungsgebiet Rheinhessische Schweiz“ will auch in Zukunft einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf den dauerhaften Erhalt und den Ausbau des Netzes an „Prädikatswanderwegen“ legen. Dies betonten bei der jüngsten Verbandsversammlung der Vorsitzende des Zweckverbandes, Landrat Ernst Walter Görisch und der Geschäftsführer, Verbandsbürgermeister Gerd Rocker, unisono.  

Seit 2014 führen insgesamt vier zertifizierte „Hiwweltouren“ durch die Weinkulturlandschaft Rheinhessens und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Davon befinden sich drei im Gebiet der Rheinhessischen Schweiz. Diese mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichneten Premium-Wege zeichneten sich durch eine herausragende Beschilderung sowie „eine malerische Landschaft“ mit vielen Sehenswürdigkeiten aus, erläuterte Gerd Rocker. Alle drei Jahre finde eine Qualitätsüberprüfung der Wege statt. Deshalb sei eine Hauptaufgabe des Verbandes, die bestehenden „Hiwweltouren“ sowie die an den Wegen bestehende Infrastruktur auf diesem qualitativ hochwertigen Niveau zu erhalten.

Über zwei besondere „Ritterschläge“ im vergangenen Jahr freute sich Rocker besonders: So wurde in der „Rheinhessen-Ausgabe“ des renommierten Reisemagazins „Merian“ die Rheinhessische Schweiz als schönstes Wanderrevier Rheinhessens bezeichnet. Und die Winzeralm bei Siefersheim auf der „Hiwweltour Heideblick“ wurde als „schönster Weinblick Rheinhessens“ gekürt.    

Neue „Hiwweltour“ geplant

Im kommenden Jahr sei eine weitere neue „Hiwweltour“ in der Gemarkung Flonheim, Bornheim und Lonsheim durch das „Aulheimer Tal“ geplant. Der Förderantrag beim Ministerium sei gestellt, ein Zuschuss aus dem europäischen LEADER-Programm, welches die Entwicklung des ländlichen Raums unterstützt, für Marketingmittel sei bereits bewilligt. „Es ist geplant, im Sommer 2017 diese neue Route zu eröffnen“, sagte Gerd Rocker. Weitere Themen-Wanderwege würden noch geprüft.

Darüber hinaus bleibe eine zusätzliche wichtige Aufgabe des Zweckverbandes die vielen weiteren Rundwanderwege, die Schutzhütten sowie die beiden Kneipp-Tretanlagen im Vorholz und im Bereich des Mühlgrabens an der Hasselmühle in Wendelsheim instand zu halten und zu pflegen.  

Ernst Walter Görisch freute sich, dass es in diesem Jahr gemeinsam gelungen sei, mit dem Eigentümer des Waldes rund um den „Teufelsrutsch“ bei Wendelsheim eine Einigung zu erzielen. Damit sei insbesondere die Nutzung der Wanderwege und der Aussichtspunkte gewährleistet. 

Die Verbandsversammlung beschloss des Weiteren, die Verbandsordnung zu ändern. Dies war notwendig geworden, da die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier den Zweckverband aufforderte, die Verbandsordnung an das neue Zweckverbandsrecht anzupassen. Hierdurch ergaben sich einige redaktionelle Änderungen wie auch eine veränderte Aufgabenaufteilung. Ab dem kommenden Jahr wird deshalb der Landkreis Alzey-Worms die Verwaltungs- und Kassengeschäfte übernehmen, der operative Bereich bleibt weiter in Händen der Verbandsgemeinde Wöllstein.

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