1,1 Millionen Euro vom Land für IGS-Aula

18.10.2016

IGS Osthofen: Land gewährt umfangreiche Förderung für Aula-Sanierung

Das Land Rheinland-Pfalz hat dem Landkreis Alzey-Worms umfangreiche Fördermittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für die Generalsanierung der Aula der IGS Osthofen gewährt. „Nun können die Ausschreibung vorbereitet und anschließend die einzelnen Gewerke vergeben werden, sodass wir im ersten Halbjahr des kommenden Jahres mit der umfassenden Modernisierung beginnen können“, freute sich Landrat Ernst Walter Görisch über die guten Nachrichten aus Mainz. Der Kreisausschuss hatte im Frühjahr dieses Jahres bereits den Planungen und der Kostenschätzung der Verwaltung zugestimmt. Insgesamt sind für die Maßnahme bisher Kosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Landesförderung stammt dabei aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0. In dessen Rahmen stellt der Bund den Ländern umfangreiche Mittel für die Förderung von Infrastrukturinvestitionen finanzschwacher Kommunen zur Verfügung.

Die Sanierung der in den 60iger Jahren erbauten IGS-Aula, auch „Feierhalle“ genannt, soll drei Maßnahmenpakete umfassen, die in einem Bauabschnitt umgesetzt werden sollen. Der umfangreichste Bereich betrifft die energetische Sanierung des Gebäudes. Hierbei wird die gesamte Fenster-Fassade ausgetauscht und die Außengestaltung an das vorhandene Farbkonzept des Schulgebäudes insgesamt angepasst, die Außenwände gedämmt, im Innenbereich neuer Estrich mit Wärmedämmung verlegt und im Versammlungsraum eine neue Lüftungsanlage samt Kühlung und eine LED-Beleuchtung installiert. Im Rahmen eines zweiten Baubereichs wird das Gebäude barrierefrei gestaltet. Dabei werden ein Personenaufzug sowie eine barrierefreie WC-Anlage eingebaut und barrierefreie Zugänge über eine Rampe geschaffen. Der neue Hauptzugang zum Gebäude wird dann auch nicht mehr von der Straßenseite, sondern vom Schulhof aus erfolgen. Das dritte Maßnahmenpaket enthält die Sanierung der weiteren WC-Anlagen, verbesserte Brandschutzmaßnahmen, die Neugestaltung der Decken und Wände sowie der Austausch der Bodenbeläge.  

„Nach dieser Generalsanierung steht der Schule dann für ihre vielfältigen Veranstaltungen eine dringend benötigte zeitgemäße und barrierefreie Versammlungsstätte für rund 200 Personen zur Verfügung“, betonte der für das Gebäudemanagement zuständige Beigeordnete Klaus Mehring. Vorrangiges Ziel sei, die Bauarbeiten nahtlos und zügig auszuführen, um die Zeiten der baubedingten Sperrung auf ein Minimum zu reduzieren.

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