Kultur des Gastlandes in Familien kennenlernen

19.07.2016

Schülergruppe aus China informiert sich über den Landkreis

11 Schülerinnen und Schüler der Hangzhou Highschool (China) waren gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Alzeyer Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums (ELG) und den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern zu Gast in der Kreisverwaltung Alzey-Worms. Die chinesischen Mädchen und Jungen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren   leben in Hangzhou, einer Stadt mit acht Millionen Einwohnern, 190 Kilometer westlich von Shanghai in der Provinz Zejiang. Im Rahmen ihres Europabesuchs nutzten sie die Gelegenheit, das Leben einer deutschen Familie in der ländlichen Region kennenzulernen. „Hier gibt es viele Unterschiede. Der Schulalltag ist in Deutschland viel lockerer und die Lehrer sind sehr freundlich und machen auch Späße mit“, berichtet Yiming. Der Austausch findet am ELG in Zusammenarbeit mit dem Mainzer Gutenberg-Gymnasium seit 2012 statt. „Eine Stadtrallye mit dem Besuch des Alzeyer Museums, ein Ausflug zur Marksburg, eine Rheinromantiktour, der Besuch des ZDF in Mainz und ein gemeinsames Abschlussfest beinhaltet das Programm“, berichtet Studiendirektor Ralf Emrich, der den China-Austausch am ELG organisiert. Erster Kreisbeigeordneter Gerhard Seebald begrüßte die Schülerinnen und Schüler. Im Dialog mit den Gästen informierte Seebald   über Eckdaten rund um den Landkreis und erfuhr Interessantes über den Alltag in China. Die chinesischen Schüler sind vom frühen Morgen bis zum Nachmittag in der Schule und müssen auch abends noch viele Hausaufgaben erledigen. Zeit für Hobbys bleibt den Wenigsten. „Andere Menschen und Länder kennen zu lernen, ist gerade für junge Menschen wichtig. Hier werden Vorurteile abgebaut und das Verständnis für andere Kulturen wächst“, betonte Seebald und freute sich über das Interesse der Jugendlichen. Beim Gespräch mit dem Beigeordneten erfuhren die chinesischen Gäste, dass der Kreis Alzey-Worms unter anderem für die weiterführenden Schulen und die Kindertagesstätten verantwortlich zeichnet. Seebald   berichtete, dass der Ausbau von Ganztagsschulen sowie die Erweiterung des Betreuungsangebots in den Kindertagesstätten wichtige Themen der Kreispolitik seien. Zum Gegenbesuch in China starten die deutschen Schülerinnen und Schüler der zwölften und dreizehnten Jahrgangsstufe im Frühjahr 2017. Eine einwöchige Rundreise sowie eine Woche in der chinesischen Gastfamilie mit Schulbesuch, Ausflügen und Empfängen steht auf dem spannenden Programm. Der Verein für Deutsch-Chinesische-Freundschaft in Karlsruhe organisiert die Rundreise sowohl für die chinesische Gruppe als auch für die rheinhessischen Schüler in China.

Erster Kreisbeigeordneter Gerhard Seebald (r.) begrüßte die chinesische Schülergruppe und ihre deutschen Gastgeber in der Kreisverwaltung. zoom
Erster Kreisbeigeordneter Gerhard Seebald (r.) begrüßte die chinesische Schülergruppe und ihre deutschen Gastgeber in der Kreisverwaltung.

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