Kreis ab sofort auch unter „115“ erreichbar

17.12.2014

Alzey-Worms macht bei einheitlicher Behördennummer mit

Seit Mitte Dezember ist auch der Landkreis Alzey-Worms unter der bundesweit einheitlichen Behördennummer „115“ telefonisch erreichbar. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen wurde hierzu jüngst durch Landrat Ernst Walter Görisch unterzeichnet. Die Rufnummer ermöglicht in teilnehmenden Kommunen allen Bürgern einen direkten Zugang zu Auskünften über alle möglichen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung wie beispielsweise Fragen zu Kitas, Schulen, zur Müllentsorgung oder zu notwendigen Papieren für die Kfz-Anmeldung und bei vielem anderen mehr. Welche Verwaltungsebene, welche konkrete Behörde oder Dienststelle für das jeweilige Anliegen zuständig ist, spielt dabei zunächst keine Rolle. Die Beantwortung der Anrufe erfolgt durch insgesamt sieben Mitarbeiter des Bürgerservices der Stadt Mainz, die in einem zentralen Servicecenter im Mainzer „Stadthaus“ Anrufe aus der Stadt Mainz und jetzt auch aus den beiden Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms entgegen nehmen.

Nach Angaben der Stadt Mainz, die den Service bereits seit November 2011 für das Stadtgebiet anbietet, werden 75 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent der 115-Anrufe beim ersten Kontakt bereits beantwortet. Werde eine Anfrage weitergeleitet, so erhalte der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung. Die „115“ ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar, kann aus dem Festnetz zum Ortstarif gewählt werden und ist flatratefähig. Im Mobilfunk haben einige Anbieter die Tarife für die 115 den Festnetztarifen angepasst.

„Die zentrale Behördennummer trägt als ein weiteres Mosaiksteinchen dazu bei, unsere kommunalen Verwaltungen bürgerfreundlicher, leistungsfähiger und dienstleistungsorientierter zu machen und deren Erreichbarkeit zu verbessern“, sagte Landrat Ernst Walter Görisch. Insbesondere für Neubürger, die in eine Stadt oder in einen Landkreis ziehen und zu Beginn oft eine Reihe an Behördengängen vor sich haben, sei eine solche einheitliche Rufnummer eine erhebliche Erleichterung und gewährleiste kurze, vereinfachte und direkte Wege.

Im Rahmen des vom Bundesministerium des Innern im Jahr 2007 auf den Weg gebrachten Projekts „115“ können derzeit bundesweit über 29 Millionen Bürger diese zentrale Rufnummer nutzen. Ziel ist eine flächendeckende Erreichbarkeit bundesweit. In Rheinland-Pfalz machten die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg im September 2010 den Auftakt.

Der symbolische Druck auf den roten Knopf durch Oberbürgermeister, Landräte und Bürgermeister schaltete die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 nun auch für Kreise, Städte und Verbandsgemeinden in Rheinhessen frei, darunter auch Landrat Ernst Walter Görisch für den Kreis Alzey-Worms (4. v. rechts).
Der symbolische Druck auf den roten Knopf durch Oberbürgermeister, Landräte und Bürgermeister schaltete die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 nun auch für Kreise, Städte und Verbandsgemeinden in Rheinhessen frei, darunter auch Landrat Ernst Walter Görisch für den Kreis Alzey-Worms (4. v. rechts).

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