Geschichte und Kultur des Gastlandes kennenlernen

01.10.2014

Schwedische Schülergruppe besucht Kreisverwaltung

14 Schülerinnen und Schüler des Agneberg-Gymnasiums in Uddevalla an der Westküste von Schweden sind derzeit zu Gast im Landkreis Alzey-Worms. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Yvonne Andersson und Ina Nyfelt verbringen dreizehn Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 16 und 17 Jahren eine Woche mit Schülerinnen und Schülern der zwölften Jahrgangsstufe des Alzeyer Gymnasium am Römerkastell. Geschichte und Kultur des Gastlandes, der Besuch der Städte Mainz, Metz und Straßburg  sowie das Knüpfen von Kontakten sind Ziel des seit 2003 regelmäßig stattfindenden schwedisch-deutschen Treffens.

Erste Station des abwechslungsreichen Programms der Jugendlichen war ein Besuch in der Kreisverwaltung Alzey-Worms. Erster Kreisbeigeordneter Gerhard Seebald begrüßte die Schülerinnen und Schüler, die begleitenden Lehrer aus Schweden und Alzey sowie Unterstufenleiter Norbert Schäfer und  erläuterte Wissenswertes über Größe, Struktur und Aufgaben der Kreisverwaltung und des Landkreises Alzey-Worms. „Andere Menschen und Länder kennen zu lernen, ist gerade für junge Menschen wichtig. Hier werden Vorurteile abgebaut und das Verständnis für den anderen wächst“, betonte Seebald bei der Begrüßung der Gäste und freute sich über das Interesse der Jugendlichen insbesondere für Umweltthemen, wie der Nutzung regenerativer Energien im Landkreis. „In Deutschland ist man bei der Nutzung von Solarkraft  und Windenergie sehr fortschrittlich. Regenerative Energien sind in Schweden kein großes Thema. Wir nutzen Atom- und Wasserkraft“, berichtete eine Schülerin. Beim Gespräch mit dem Beigeordneten erfuhren die skandinavischen Gäste, dass der Kreis Alzey-Worms unter anderem für die weiterführenden Schulen und die Kindertagesstätten verantwortlich zeichnet. Gerhard Seebald  berichtete, dass der Ausbau von Ganztagsschulen sowie die Erweiterung des Betreuungsangebots in den Kindertagesstätten derzeit wichtige Themen der politischen Diskussion seien. „Gesellschaftliche Veränderungen, eine wachsende Zahl Alleinerziehender und die Berufstätigkeit beider Elternteile bedingen gravierende Veränderungen in diesen Bereichen“, betonte Seebald. Neben zahlreichen weiteren Aufgabenfeldern sei der Landkreis für die Abfallwirtschaft und für die Wirtschaftsförderung zuständig.

Möglichkeiten der Weiterbildung für Erwachsene sowie die qualifizierte musikalische Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bieten den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule.  

Während des Aufenthalts im Landkreis lernen die schwedischen Gäste auch das deutsche Schulsystem im Gymnasium am Römerkastell kennen. Zum Gegenbesuch nach Uddevalla, 90 Kilometer

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