Was ist Flexunterricht?

18.03.2014

Ein zeitlich und räumlich flexibles Unterrichtsmodell

Flexunterricht bieten wir in drei verschiedenen Modellen an:

1. Simultanunterricht

Unterricht mit zwei Schülern und einer Lehrkraft: orientiert sich am Einzelunterricht, findet aber in zwei Räumen statt. Dadurch ergeben sich abwechselnd Unterrichts- und Übephasen, deren Inhalt, Methoden und Ziele zwischen Schülern und Lehrkraft von Fall zu Fall vorher detailliert vereinbart und nachher überprüft werden.

Man kann also auch von „übe-orientiertem Unterricht“ sprechen.

2. Alters- / Niveau-gemischte Interaktion

Unterricht mit mindestens drei Schülern und einer Lehrkraft: Wie im Simultanunterricht werden (mindestens) zwei Räume genutzt. In (mindestens) einem der beiden Räume treten zwei oder mehr Schüler in Interaktion miteinander, d.h. sie helfen sich gegenseitig bei der Umsetzung von Aufgaben. Die Schüler befinden sich auf deutlich unterschiedlichen Alters- und Niveaustufen.

Lernen findet dabei von- und miteinander statt.

3. Teamteaching, Instrumenten-übergreifend

Unterricht mit drei Lehrerkräften und mindestens sechs Schülern: Alters- / Niveau-gemischte Interaktion „mal 2“:

Beispiel: 
Gruppe A (wie unter 2. ) Fach Kontrabass mit Fachlehrer +
Gruppe B (siehe 2.) Fach Violine mit Fachlehrer +
dritter Lehrkraft; steht als zusätzlicher Helfer für die übenden Schüler beider Fächer zur Verfügung und regt ggf. zu fächerübergreifendem Zusammenspiel an. Unterricht mit einem Plus an Lehrer.

Teamteaching befindet sich derzeit (Stand Feb. 2014) bei uns mit einem Team von drei Lehrern in der Erprobungsphase. 

Grundsätze des Flexunterrichts:

  • Im Vordergrund des Flexunterrichts steht die Schüler-Orientierung.
  • Wir ermöglichen, in alters- und niveaugemischten Gruppen gemeinsam in verschiedenen Räumen flexibel zu musizieren, zu spielen, zu experimentieren, zu trainieren, kurz: nach den Wünschen und Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers zu lernen.
  • Das eigene Wollen jedes Schülers wird erforscht und auf verschiedensten Ebenen geweckt.
  • Das Üben ist als Element des Unterrichts selbstverständlich und damit Vorbild für das Üben zu Hause. Fehler in der Vorgehensweise werden dabei direkt offensichtlich und sofort korrigierbar.
  • Schüler werden auch beim selbständigen Üben durch präzise Vereinbarungen und Regeln betreut und mittelbar beaufsichtigt. Das Thema „Aufsichtspflicht“ nehmen wir ernst.
  • Die Lehrkraft ist Partner, Helfer, Impulsgeber, kompetente Fachkraft, aber auch (z.B. beim Instrumenten-übergreifenden Teamteaching) Ansprechpartner mit Know-how in allgemeinen musikalischen Fragen.
  • Musikalische Bildung und fachspezifische Fertigkeiten gehen Hand in Hand.
  • Bei der Aufteilung der Zeit entscheiden pädagogische Gründe; das Errechnen des genauen Anteils an der Unterrichtszeit erübrigt sich.
  • Das Angebot des Flexunterrichts basiert auf Freiwilligkeit – sowohl schülerseitig als auch intern: Jeder Lehrkraft steht die Nutzung dieser Möglichkeit offen.

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