Rheinland-Pfalz-Takt

Seit dem Fahrplanwechsel im Jahr 1994 hat das Land bzw. der Zweckverband für den Schienenpersonennahverkehr auf den Schienenstrecken im Landkreis stufenweise den Rheinland-Pfalz-Takt eingeführt. Dem neuen Konzept liegt die Technik des Integralen Taktfahrplanes zu Grunde. Im Idealzustand sind alle Linien konsequent nach der gleichen Systematik vertaktet und die Anschlüsse in den Verknüpfungspunkten abgestimmt, so dass durchgehende Transportketten mit attraktiven Reisezeiten ermöglicht werden:

Linie 660 Worms-Osthofen-Mainz 30- bzw. 60-Minuten Takt
Linie 661 Alzey-Worms-Mainz 30-Minuten Takt 
Linie 662 Bingen-Alzey-Monsheim-Worms 60-Minuten Takt 

Gleichzeitig wurde das Schienennetz durch die Reaktivierung von Schienenstrecken erweitert:

1995

Reaktivierung der Schienenstrecke Grünstadt-Monsheim

(Linie 667 - Pfälz. Nordbahn)

Die Beförderungsleistungen werden v.d. DB Regio erbracht

1999

Reaktivierung der Schienenstrecke Kirchheimbolanden-Alzey (Donnersberg-Bahn) - Der Schienenbetrieb wird von der privaten Bahngesellschaft, der Eurobahn erbracht.

Der zunächst für ein Jahr vorgesehene Probebetrieb geht aufgrund der guten Akzeptanz des Zugangsangebotes in einen Dauerbetrieb über.

Zur Ergänzung des Schienennetzes wurden darüber hinaus Regionale Buslinien eingerichtet:

1996

Sprendlingen-Partenheim-Mainz (ORN)

1998 Mainz-Undenheim-Mainz (ORN)

Für die Schienenstrecke Monsheim-Marnheim-Langmeil, auf der seit Mai 2001 jährlich in den Sommermonaten an Sonn- und Feiertagen Sonderzüge für den Ausflugsverkehr fahren, wird die Erhaltung der Infrastruktur angestrebt, so dass der Rheinland-Pfalz-Takt mittelfristig weiterentwickelt werden kann. Dies war für die Altrheinbahn aufgrund eines negativen Wirtschaftlichkeitsgutachtens leider nicht möglich.

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